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Spirituelle Lebensberatung

Was bedeutet Spiritualität oder spirituelle Lebensberatung?

Spiritualität - Spirituelle Lebensberatung - EinBlick auf das Wesentliche: Einsicht darüber was man nicht benötigt.


Der Begriff Spiritualität verbindet Geist, Atem und die Psyche.

Atmen bedeutet Lebenskraft. Ein Weg, diese Lebenskraft zu spüren, geht über das Meditieren. Meditation bringt unsere Gedanken zum Schweigen, eröffnet Nähe zu uns selbst, schenkt Ruhe, Kraft und Ausgeglichenheit. Meditation bedeutet Rückbesinnung darauf, was man wirklich braucht, um in Fülle zu leben und glücklich zu sein. Meditation ist der Grundstein zur persönlichen Weiterentwicklung.

Spirituell zu leben heißt auch, der Stimme des Herzens zu folgen, auf sie zu hören und eigenverantwortlich zu handeln. Wenn wir überwiegend fremdbestimmten Vorschriften folgen und dabei die innere Stimme unseres Herzens ignorieren, überlassen wir unbewusst anderen unsere Entscheidungen und somit auch die Verantwortung für unsere Entscheidungen. In Liebe und in Ganzheit zu leben und der Stimme seines Herzens zu folgen, ist für mich zutiefst spirituell. Loslassen von behindernden Ängsten verschafft Freiheit und Urvertrauen. Urvertrauen darin, dass alles, was passiert, zum richtigen Zeitpunkt geschieht, dass alles, egal wie es aus geht gut für uns ist. Das, was man denkt, fühlt, wie man handelt, das ziehen wir in unserem Leben an (das Gesetz der Anziehung/Spiegelung). Wenn wir aus einem Mangel heraus handeln, werden wir Mangel bekommen. Wenn wir unseren Ängsten folgen und krampfhaft versuchen etwas festzuhalten, provozieren wir Unsicherheit und Verlustangst, was wiederum Verlust nach sich zieht. Fülle und Urvertrauen hingegen und Liebe ziehen folglich das Positive in unser Leben.

Liebe und das Selbst sind eines und wer eines davon entdeckt, hat beides verwirklicht. (Indisches Sprichwort)


Wir leben spirituell, wenn wir lernen, uns in den Fluss des Lebens mit Urvertrauen und Leichtigkeit zu begeben, wenn wir unsere Ängste loslassen und nicht zwanghaft versuchen zu halten oder zu bekommen, was nicht zu (er-) halten ist.


Was zeichnet einen spirituellen Menschen aus?

Wer innerlich ruhig und empfänglich wird, gibt die Sorgen ab und lässt geschehen. Der spirituelle Mensch übt sich darin, seinen Geist zur Ruhe zu bringen, um das göttliche Geschenk zu erfahren, dass für alles in Liebe gesorgt ist. Der spirituelle Mensch zeichnet sich durch Dankbarkeit, Mitgefühl und Toleranz aus. Für den spirituellen Menschen ist jeder Augenblick ein Aspekt der Ewigkeit, das heißt, er betrachtet alles, was er wahrnimmt, unter dem Gesichtspunkt des Ewigen.

"Behandle Dich und alle Lebewesen so, als müsstest Du ihnen für alle Ewigkeit in die Augen schauen."

Wer sich diesen Grundsatz zu eigen macht, für den wäre jeder Betrug am anderen Selbstbetrug. Das klingt einfach und ist es auch. Denn immer, wenn wir nach diesem Grundsatz leben, leben wir spirituell. 

Spirituelles Suchen, auf dem spirituellen Weg zu sein, heißt: die Bereitschaft entwickeln, in der Gegenwart zu bleiben, zu akzeptieren, was auch immer im HIER UND JETZT geschieht. d.h., jede Erfahrung imzunehmen, um aus einem erweiterten Bewusstsein heraus einen tiefen, inneren Frieden wahrzunehmen.


Eckhardt Tolle sagt dazu: " Das JETZT ist untrennbar von dem, was wir sind. Du bist das JETZT, das Bewusstseinsfeld, in dem alles passiert. Aber wir sind nicht das, was passiert. Das kommt und geht. Wir sind nicht die Gedanken und Emotionen, die kommen und gehen, sondern die Ruhe, der Raum, in dem es passiert. Und in dem Moment, in dem man sich erlaubt, das JETZT zu sein, wie es ist, ist diese Weite, dieses unendliche Bewusstsein plötzlich da. Denn alles, was passiert, passiert in dieser Weite. Man hört auf, sich mit der Vergangenheit zu identifizieren."